„Die Aufgabe der Kunst ist es nicht, die Welt zu erklären,
sondern den Raum zu schaffen, in dem das Eigene spürbar wird.“

Manchen bin ich als die „Kuhmalerin“ bekannt. Die stoische Gelassenheit und sanftmütige Tiefe in den Augen dieser Tiere haben mich über Jahre fasziniert – eine unaufgeregte Würde, die ganz ohne Lautstärke wirkt.

Oft werde ich gefragt, ob ich denn nun gar keine Kühe mehr male – verbunden mit einem leisen „Ach, wie schade das doch wäre!“. Keine Sorge: Die Kühe bleiben ein Teil meines Weges und werden auch künftig immer wieder ihren Platz auf meiner Leinwand finden. Doch im Moment ist es die Leichtigkeit oder Dramatik aber immer die Flüchtigkeit der Wolken, die mich mit derselben Intensität in ihren Bann zieht.

Das Fundament & die Natur als Quelle

Meine künstlerische Arbeit ruht auf einem über Jahre gewachsenen handwerklichen und gestalterischen Fundament: Mein Blick für Form, Linie und Komposition schärfte sich im Grafikdesign-Studium, über vier Jahre am Kunstkolleg sowie in der intensiven Auseinandersetzung in Meisterseminaren bei prägenden Künstlerpersönlichkeiten.
Begleitet wird dieser Weg von ausgewählten Einzel- und Gruppenausstellungen.

Das Handwerk ist für mich jedoch nur der Rahmen. Die eigentliche Quelle meiner Kunst liegt im Zusammenspiel zwischen der Natur und meinem eigenen Inneren. Beim Malen finde ich eine meditative Ruhe und Tiefe, aus der heraus die Bilder ganz intuitiv entstehen – sei es in der stoischen Gelassenheit eines Tieres oder im steten Wandel des Himmels. Getragen von Musik wird das Atelier so zu einem Ort des tiefen Eintauchens, an dem das kognitive Denken zurücktritt und Raum für eine präzise, reine Wahrnehmung entsteht.